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St.Petersburg
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Ich lieb' dich, Schopfung Peters, deine
Gestrenge, einheitliche Pracht,
In dem granitenen Gesteine
Der Newa konigliche Macht...
(Alexander Pushkin)

Die Juden
in St. Petersburg

Die Juden in St. Petersburg

Das Leben der jüdischen Gemeinde in St. Petersburg war (und ist noch) kompliziert und widerspruchsvoll. Das jüdische Volk ist ein Teil der Geschichte dieser Stadt seit der Zeit von Peter dem Großen. Trotzdem konnten die Juden den Repressalien und Verfolgungen nicht entgehen, dadurch litten sie in Russland in den Zeiten der Zaren und während der sowjetischen Periode. Die Repressionsmaßnahmen beeinflussten beide Seiten des Lebens der jüdischen Bevölkerung, religiöse und soziale. Den Juden wurde es nicht erlaubt, in der Hauptstadt für eine lange Zeit zu wohnen , die meisten von ihnen mussten nach Süden von Russland umziehen, in den so genannten Ansiedlungsrayon. Sogar nach der Aufhebung des Ansiedlungsrayons brauchte man sehr viel Zeit, um die Genehmigung für den Bau der Synagoge in St. Petersburg zu bekommen. Es wurde nur am Ende des 19. Jahrhunderts erlaubt. Es ist nicht nötig, an Stalins Repressalien des 1930 und Opfer des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Trotz aller Schwierigkeiten hat St. Petersburg eine der schönsten Synagogen in Europa und eine große jüdische Gemeinde, die in allen Bereichen des religiösen und sozialen Lebens aktiv ist.

Für Kreuzfahrtgäste bieten wir gerne spezielle Touren an:

NB! Diese Touren könnten auch für Hotelgäste bearbeiten werden. In diesem Fall werden die Kosten neu berechnet werden.

NB! Für Kreuzfahrtgäste: falls Sie keine Möglichkeit hatten, die Tour "Jüdisches Erbe" privat zu bestellen, können Sie sich an unsere ''Kleinen Gruppenreisen - Touren'' anschließen. Auf Ihrer Anfrage werden wir einen Halt in der Synagoge (ein kurzer Besuch ist möglich) und am Denkmal für die Opfer des Holocaust machen.

Weiter ist die Liste der bedeutendsten jüdischen Sehenswürdigkeiten, die wir empfehlen:

  • Die Große Choral-Synagoge wurde nur am Ende des 19. Jahrhunderts, im Jahre 1893 geöffnet. Seit dieser Zeit wurde sie wie durch einen Wunder nie geschlossen, auch während der Revolution, der Zeit von Stalins Repressalien und der Belagerung. Es ist die zweitgrößte Synagoge in Europa. Es ist auch ein sehr schönes Gebäude, das im maurischen Stil errichtet wurde. Obwohl die Synagoge ein sehr wichtiges architektonisches und historisches Denkmal ist, war sie nach dem Zweiten Weltkrieg in einem beklagenswerten Zustand, bis zur Zeit, als Edmond Safra, ein bekannter südafrikanischer Bankier, eine große Summe Geld für seine Restaurierung spendete. Es ist möglich, einfach die Synagoge zu besuchen oder eine spezielle Führung zu organisieren. Sie können auch ein Koscher - Lebensmittelgeschäft und ein koscheres Restaurant besuchen, die auf dem Territorium bei der Synagoge sind.
  • ESOD (das Zentrum der Jüdischen Gemeinde ) – das Gebäude, das im 2005 geöffnet wurde, beherbergt jetzt 6 Jüdische Zentren: Hesed Abraham - Wohltätigkeitszentrum, Adain Lo - Familienzentrum, Hillel-Studentenzentrum, Granatik-Kinderzentrum, ORT-Bildungszentrum, Eitan-Jüdisches Bildungszentrum. ESOD ist heute eines der wichtigsten Zentren des Lebens der Jüdischen Gemeinde in St. Petersburg. Weitere Informationen finden Sie, bitte, auf der offiziellen Seite des Zentrums.
  • "Geschichte und Kultur des jüdischen Volkes auf dem Territorium von Russland” – ist eine Ausstellung im Petersburger Völkerkundemuseum. Die Idee der Ausstellung wurde vom Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin beim Treffen mit dem Premierminister von Israel Ariel Scharon im Jahr 2003 angekündigt. Die Ausstellung gilt man als erster Schritt zur Eröffnung eines einzelnen Museums für jüdische Kultur. Die Führung durch die Ausstellung wird von 45 Minuten bis 1 Stunde dauern und wird von einem Museumsreiseführer durchgeführt werden. Sie können mehr Informationen über die Ausstellung hier finden.
  • Das Denkmal für die Opfer des Holocaust ("die Formel der Trauer") in Zarskoje Selo - ein Denkmal, das sich nur 500 Meter vom Katharinenpalast, in demselben Ort befindet, wo es ein Ghetto während des Zweiten Weltkrieges gab.
  • Das Zentrum der Jüdischen Gemeinde auf der Rubinstein-Straße - das Zentrum des Lebens der jüdischen Gemeinde, wo Vorlesungen, Ausstellungen und Konzerte organisiert werden, und wohin diejenigen, die gerne mit dem Leben des jüdischen Volkes in St. Petersburg kennen lernen möchten, kommen können.
  • Jüdischer Friedhof (Prospekt Alexandrovskoy Fermi 66A) – ein Friedhof, der seit 1875 existiert. Da befindet sich das Lavabo House (ein Waschung und Besingen - Haus), das ein interessantes Bauwerk aus architektonischer Sicht ist. Der jüdische Friedhof ist eine Begräbnisstätte für viele historische Persönlichkeiten wie Mark Antokolsky (ein berühmter Bildhauer), David Ginsburg (ein Wissenschaftler und Kunstliebhaber, das Haupt der jüdischen Gemeinschaft im 19. Jahrhundert), Abraham Lubanov (der Hauptrabbi der St. Petersburger Synagoge während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit), Moses Altmann (ein berühmter Schriftsteller).

Mehr Information über die Jüdische Gemeinschaft in Sankt-Petersburg finden Sie, bitte, hier.


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Die Große Choral-Synagoge






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