St.Petersburg
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Ich lieb' dich, Schopfung Peters, deine
Gestrenge, einheitliche Pracht,
In dem granitenen Gesteine
Der Newa konigliche Macht...
(Alexander Pushkin)

Die Juden in Petersburg

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Die Juden in Petersburg

Die Geschichte der Entstehung und des Existierens der jüdischen Gemeinde in Petersburg ist kompliziert und widersprüchlich. Vor der Regierungszeit von Katharina der II. dürften die Juden in Russland nicht leben. Aber seit der Zeit von Peter dem I. waren sie schon in Petersburg und spielten eine große Rolle am Hof der russischen Kaiser. Zurzeit von Katharina der II. wurden polnische, litauische und ukrainische Gebiete an Russland angegliedert, und die Zarin bestimmte für Juden das Ansässigkeit- Gebiet, außerhalb dieses Gebietes dürften sie nicht leben. Aber in Petersburg existierte eine kleine jüdische Gemeinde schon am Ende des XVIII. Jh.. Die Taufe, die Hochschulausbildung, das große Kapital waren die Voraussetzungen für die Erlaubnis überall in Russland zu wohnen. Im Jahre1869 genaehmigte der Zar Alexander der II. den Bau einer Synagoge in Petersburg. Aber man musste viele Probleme mit dem Grundstückwahl, mit der Bestätigung des Bauentwurfes loesen. 1893 wurde endlich die Große Choral-Synagoge in Petersburg eröffnet. Sie war immer aktiv, sogar zur Zeit der Oktoberrevolution, Stalins Repressalien und während der Belagerung 1941-1944.

Die Große Choral-Synagoge befindet sich im Stadtzentrum auf dem Lermontow-Prospekt, nicht weit vom Mariinskij-Opernhaus. Das ist die zweitgrößte Synagoge in Europa (die größte Synagoge in Budapest) und eine der schönsten. Sie wurde im maurischen Stil erbaut, der damals in Petersburg populär war. Ein hervorragendes historisches Architekturdenkmal, ist die Synagoge nach dem II. Weltkrieg im schlechten Zustand gewesen. Die Restaurierung der Synagoge war dank der riesigen Geldsumme vom großen Bankier unserer Zeit Edmond Safra möglich.

Jetzt ist die Restaurierungsarbeit vollendet. Auf dem Territorium der Synagoge gibt es einen Laden für Souvenir und Koscher-Lebensmittel und einen Koscher- Restaurant.

Wir können die Synagoge während der Stadtrundfahrt besuchen. Wenn Sie wirklich das Interesse für die Geschichte von Juden und für ihr heutiges Leben in Petersburg haben, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Objekte zu besuchen:

  • Das wohltätige Zentrum "Hessed Avraam". Es wurde mit der Unterstützung des Amerikanischen Jüdischen Komitees gegründet. Das Zentrum organisiert zahlreiche Sozialprogramme, Hilfe für ältere Leute, Invaliden und arme Familien. Die Adresse: Bolschaja Rasnotschinnaja-Straße Haus 25 A, Telefonnummer +7(812)309-48-49 Die ausführliche Information ist auf der offiziellen Website.
  • Die ständige Ausstellung "Geschichte und Kultur von Juden Russlands" im Petersburger Völkerkunde-Museum. Das ist der erste Schritt für die Gründung des Museums der jüdischen Kultur in Petersburg. Die Besichtigung mit einem Museumsführer dauert ab 45 Minuten bis 1 Stunde. Die genaue Information findet man auf der offiziellen Website des Museums.
  • Das jüdische Gemeindezentrum von Sankt-Petersburg( die Adresse: Rubinstein-Straße Haus 3). Hier kann man alles über das Gemeindeleben erfahren. Hier veranstaltet man Vorlesungen, Konzerte, Ausstellungen.
    Man kann auch jüdische Zeitungen und Zeitschriften lesen.
  • Das jüdische Gemeindezentrum "MAOR"(Nowolitowsskaja-Strasse7A) mit der Synagoge "Bejt Menachem". Sie wurde 2008 eröffnet. Sie ist die zweite Synagoge in unserer Stadt, befindet sich nicht in einem Extra-Haus und hat nur ein paar Räume im Gemeindezentrum. Aber es ist eine richtige Synagoge.
  • Den jüdischen Friedhof (die Adresse: Alexandrowskaja Ferma-Prospekt 66 A). Er existiert dort ab 1875. Vom architektonischen Standpunkt aus ist das Haus für Waschung und Totenamt interessant. Viele Grabstätten sind sehenswert. Hier wurden viele bekannte Petersburger beerdigt: der Bildhauer Mark Antokolskij; der Haupt der jüdischen Gemeinde, der Gelehrte Dawid Ginzburg; der Oberrabbiner der Synagoge zur Zeit des II. Weltkrieges Avraam Lubanow; der bekannte Schriftsteller Moissei Altman. Es gibt auch Massengrabstätten der Seeleute der Baltischen Flotte und der Leningrader Bürger, die während der Belagerung gestorben sind.

Die zusätzliche Information ist hier.





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